Resilienzplanung und KAEP

Damit Ihr Krankenhaus in jeder Lage handlungsfähig bleibt

Störungen im Krankenhausbetrieb können viele Formen annehmen, von technischen Ausfällen über interne Notfälle bis hin zu externen Bedrohungen. Wir unterstützen Sie dabei, genau diese kritischen Ereignisse sicher zu bewältigen.

Unsere Resilienzplanung und Alarm- und Einsatzplanung (KAEP) sorgt dafür, dass Strukturen, Abläufe und Entscheidungen auch unter Druck funktionieren. Dabei unterscheiden wir klar zwischen Resilienzplanung, Alarm- und Einsatzplanung, Räumung und Evakuierung – und zeigen auf, wo ihre Grenzen und Schnittstellen liegen.

So stellen wir sicher, dass Ihr Krankenhaus vorbereitet ist, wenn es darauf ankommt.

Resilienzplanung

Die Definition der Resilienzplanung nach dem KRITIS Dachgesetz ist derzeit noch durch den Gesetzgeber und seine Behörden in der Finalisierung. Hier gibt es viele Dinge, die wir wissen und viele Dinge, die für Betreiber der Krankenhäuser und uns noch nicht bekannt sind.

Informationen zum KRITIS Dachgesetz.

Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass ein Resilienzplan die umfassendste Vorplanung für Störungen und Krisen darstellt. Bestandteil dieser Resilienzplanung ist stets auch die Krankenhausalarm- und Einsatzplanung.

Krankenhausalarm- und Einsatzplanung

Für jedes Krankenhaus gibt es Pflichten aus den Gesetzgebungen der Länder, irgendwie geartete Alarm- und Einsatzpläne, Notfallpläne, o.ä. zu erstellen. Verbunden mit einschlägigen behördlichen Fachempfehlungen und einer einfachen Risikoüberlegung ergibt sich hieraus ein entsprechend umfangreicher (Krankenhaus) Alarm- und Einsatzplan.

Die Krankenhausalarm- und Einsatzplanung befasst sich mit allen Ereignissen, die den kritischen Kernbetrieb beeinträchtigen, die Behandlungskapazitäten überlasten oder eine schnelle Reaktion des Krankenhauses erfordern. Es werden Risiken identifiziert, Gefahrenlagen vorgedacht und vorgeplant und deren Abarbeitung festgelegt.

Räumung

Im Rahmen von Bauprojekten in Krankenhäusern werden immer öfter Räumungskonzepte für Gebäude als Auflage gefordert. In guten Konzepten sind diese bereits Bestandteil der Genehmigungsunterlagen, da eine solide Planung auf solide organisatorische Konzepte verweist und beides nur gemeinsam funktionieren kann.

Die komplexe Räumung aufgrund des vulnerablen Zustands der Patienten erfordert präzise Abläufe, die basierend auf den baulichen Gegebenheiten, festgelegt werden. Unsere Experten wissen wie komplex, insbesondere in Hinblick auf das vorhandene Personal in der Nacht, eine Räumung sein kann. Wir erstellen mit Ihnen ein Konzept, mit dem Sie, Ihre Patienten und Ihr Personal auf der sicheren Seite sind. Im Brandfall muss diese Sicherheit weiterhin gewährleistet sein. Selbst in hochsensiblen Bereichen wie Intensivpflegestationen oder dem Operationstrakt kann eine Räumung erforderlich werden. Auch solche Szenarien lassen sich im Voraus detailliert planen und gezielt beüben.

Evakuierung

Die Evakuierung eines Krankenhauses ist eine besondere Herausforderung. Sie setzt umfassende Planung voraus. Je nach Größe des Krankenhauses erscheint eine Evakuierung auf den ersten Blick undenkbar. Dennoch können die Umstände eine Evakuierung zwingend erforderlich machen. Unsere Experten unterstützen Sie dabei, auf eine Evakuierung vorbereitet zu sein. Von der strukturierten Patientenerfassung über die Anfahrt der Rettungsmittel bis hin zur hausinternen Patientenlogistik, abhängig vom Patientenzustand. Die wichtigste Frage nach Ausweichkrankenhäusern muss genauso betrachtet werden, wie die notwendigen Transportkomponenten.

Risikoanalyse und Risikobewertung

Risikoanalysen, bestehend aus der Risikoidentifikation und der Risikobewertung

Um Ihr Krankenhaus auf krisenhafte Ereignisse vorbereiten zu können, ist es wichtig die individuellen Risiken zu identifizieren. Risikoanalysen werden auch durch das KRITIS-Dachgesetz gefordert und durch die nationalen Risikoanalysen des Bundes unterstützt. Darüber hinaus bilden Sie auch die Basis für Krankenhausalarm- und Einsatzpläne, da nur relevante Szenarien betrachtet werden.

Real-, Plan- und Stabsübungen

Übung ist wesentlicher Bestandteil eines jeden Konzepts und jeder Routine. Jedes Konzept ist nutzlos, solange es in einer Schublade liegt. Ob Stabsübung für die Führung von Einsatzlagen, Vollübung in Neu- oder Umbaubereichen, Teilübungen im laufenden Klinikbetrieb oder Planübung in besonders vulnerablen Bereichen. Übungen sind teils gesetzlich gefordert, aber auch in jedem Fall notwendig, um Konzepte und Festlegungen in die Realität und Routine zu überführen.